Beziehungen werden wichtiger denn je
Unsere Reise zu uns selbst beginnt jedoch erst so richtig, wenn wir genauer betrachten, wie es uns in der Begegnung mit anderen Menschen geht.
Welche Dynamiken, Muster und Emotionen zeigen sich immer wieder? Was spiegeln uns unsere Beziehungen über uns selbst und unsere noch unbewussten Schatten?
Besonders in den letzten Jahren haben wir vielfach Spannungen, Spaltungen und Trennungen erlebt. Diese Entwicklungen haben deutliche Spuren hinterlassen – sowohl gesellschaftlich als auch in unseren persönlichen Beziehungen.
Umso wichtiger wird es, wieder Brücken zu bauen, Unterschiede anzunehmen und das Verbindende zu erkennen, ohne dabei unsere eigene Wahrhaftigkeit aufzugeben.
Doch wie gelingt uns das, wenn unsere Weltbilder und Überzeugungen weit auseinanderliegen? Vielleicht beginnt es damit, dass wir einander wieder zuhören, ohne den anderen überzeugen oder verändern zu müssen. Wir können unterschiedliche Wahrheiten und Perspektiven stehen lassen, ohne deshalb die Verbindung zu verlieren.
Die Luftepoche stellt uns für die kommenden rund 200 Jahre vor genau diese Aufgabe. Besonders Pluto im Wassermann bis 2044 unterstreicht aus astrologischer Sicht die Bedeutung von Freiheit, Gleichwertigkeit und einem neuen gesellschaftlichen Miteinander.
Dabei geht es nicht darum, dass wir alle gleich denken, sondern dass wir lernen, in unserer Unterschiedlichkeit miteinander verbunden zu sein.
Genau darin liegt eine wesentliche Grundlage für ein NEUES WIR.
NEUES WIR und die Luftepoche
Was bedeutet dieses NEUE WIR, das mit der Luftepoche nun immer stärker an Bedeutung gewinnt?
Einerseits sind wir tief geprägt vom Gesellschaftsbewusstsein. Was geschieht bereits früh in der Kindheit? Schule bzw. Schulsystem ist dabei nur ein Stichwort – und du weißt selbst, was das bedeutet. Schon früh wurden wir darauf konditioniert, unseren Platz im System über Leistung und Wettbewerb zu finden. Wir sollten die Besten, Schönsten und Klügsten sein. Das klingt vielleicht nüchtern, aber fühl es selbst.
Auch in unseren Beziehungen finden wir diese Spuren. Wir spielen einander oft etwas vor, um auf eine bestimmte Weise zu wirken. Das Äußere bekommt in diesem Wettbewerb eine enorme Bedeutung.
Alles, was wir tun, tun wir letztlich, um Liebe zu empfangen! ALLES! Hinter unseren Motiven steht häufig die tiefe Sehnsucht nach Liebe. Gerade in Beziehungen wird das besonders sichtbar. Doch die Muster, wie wir Liebe suchen oder glauben, sie verdienen zu müssen, liegen oft im Unbewussten verborgen.
Wie oft verwechseln wir Liebe mit Anerkennung, Aufmerksamkeit oder dem Gefühl, gebraucht zu werden? Und wie sehr versuchen wir, Erwartungen zu erfüllen, um geliebt zu werden, statt uns so zu zeigen, wie wir wirklich sind?
Wonach sehnen wir uns tatsächlich? Nach welchen Kriterien leben wir Beziehungen? Welches Bild und Modell von Beziehung tragen wir in uns – und woher kommt es eigentlich?
In dieses System wurden wir hineingeboren. Liebe wird uns vielfach vorgegaukelt – nicht zuletzt durch die Filmindustrie und Medien. Doch echte Beziehung beginnt oft genau dort, wo der Film mit dem Happy End in Hollywood endet: dort, wo es herausfordernd wird – bei unseren Schattenthemen.
All das, was im Untergrund unseres Seins schlummert, wird durch Trigger an die Oberfläche gebracht. Ausgelöst werden sie meist durch andere Menschen. Genau dadurch werden diese Menschen zu Botschaftern jener unbewussten Schatten in uns, die erkannt und geheilt werden wollen.
Vielleicht liegt darin eine der größten Chancen unserer Beziehungen: Sie zeigen uns nicht nur, wo wir verletzt sind, sondern auch, wo wir uns selbst noch nicht die Liebe geben, die wir von anderen erwarten.
Lassen wir Licht hinein und heben wir unsere Frequenz an. Die Luftepoche bringt mit dem Wassermannprinzip eine neue Perspektive: Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit.
Der Zeitgeist der nächsten 200 Jahre
führt uns zu einem NEUEN WIR!
Ein NEUES WIR entsteht, wenn es uns gelingt, andere Menschen als Spiegel unseres eigenen Wesens zu erkennen: „In Lak’ech“ – „Ich bin ein anderes Du“. Wir sind nicht getrennt! Wir sind verbunden!
In einem wirklichen WIR finden wir etwas Drittes – eine gemeinsame Essenz. Einen Raum der Stille und tiefen Verbundenheit, fern von allen Debatten darüber, wer recht hat und wer besser ist.
Das mag in der Politik noch der Normalzustand sein, doch auch dort können neue Formen des Miteinanders entstehen. Dialoge gehen bereits über die reine Debatte hinaus. Hier stehen das Gemeinsame und das Verbindende im Mittelpunkt.
Doch auch das geht noch weiter – auf einer höherfrequenten Ebene. Auf der Ebene der puren, allumfassenden Präsenz, der Verbundenheit und Essenz.
Es ist jener Raum, in dem sich das Gemeinsame als eigenes Wesen zeigt:
Jenseits von Ich und Du wird das WIR geboren.
Dabei geht es keineswegs darum, unsere Individualität aufzugeben. Ganz im Gegenteil: Ein wirklich NEUES WIR braucht freie, eigenständige Menschen, die einander nicht besitzen, verändern oder an sich binden müssen. Gerade durch diese Freiheit kann eine tiefere Verbundenheit entstehen, in der jeder ganz er selbst sein darf.
Vielleicht liegt darin eines der größten Geschenke der Luftepoche: Freiheit und Verbundenheit nicht länger als Gegensätze zu erleben.
Was fühlst du bei diesen Zeilen? Wie möchtest du Beziehung leben?

