Was bedeutet ein NEUES WIR?
Die Luftepoche ruft uns zu einem neuen Miteinander!
Mit dem Beginn der Luftepoche Ende 2020 hat aus astrologischer Sicht ein neuer, rund 200 Jahre umfassender Zyklus begonnen. Die Wassermannqualität, mit der diese Epoche eingeläutet wurde, steht für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit.
Damit rückt eine zentrale Frage immer stärker in den Vordergrund:
Wie wollen wir künftig miteinander leben?
Wir sind in unserer Persönlichkeit, Herkunft und Lebensgeschichte unterschiedlich. Doch in unserer Essenz sind wir miteinander verbunden.
Ein NEUES WIR beginnt dort, wo wir anderen Menschen ihre Freiheit lassen, so sein zu dürfen, wie sie sind – und wo wir zugleich Verantwortung für unser eigenes Handeln übernehmen.
Gerade deshalb ist das Thema NEUES WIR zu einem wesentlichen Schwerpunkt meiner Arbeit geworden.
Dabei stellen sich viele Fragen:
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Welche Beziehungsmuster begegnen uns immer wieder?
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Wie können wir Partnerschaften und Freundschaften erfüllender gestalten?
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Wer passt wirklich zu uns?
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Was braucht es für gelingende berufliche Partnerschaften und Kooperationen?
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Welche Rollen übernehmen wir in unterschiedlichen sozialen Kontexten?
Doch hinter all diesen Fragen liegt noch eine viel grundsätzlichere:
Wie frei sind wir tatsächlich, anderen Menschen wahrhaftig und ohne unsere alten Konditionierungen zu begegnen?
Warum ein NEUES WIR so wichtig wird
Besonders in den vergangenen Jahren haben wir gesellschaftlich und persönlich zahlreiche Spannungen, Spaltungen und Trennungen erlebt.
Für mich war dies ein wesentlicher Anlass, dem Thema NEUES WIR einen eigenen Raum zu geben.
Denn viele unserer gesellschaftlichen Strukturen sind nach wie vor von Konkurrenz, Wettbewerb, Leistung und dem Bedürfnis, recht zu haben, geprägt.
Bereits in unserer Kindheit lernen wir, uns an Bewertungen und Erwartungen zu orientieren. Wir wollen richtig sein, anerkannt werden und unseren Platz finden.
Diese Muster wirken später auch in unseren Beziehungen.
Wie oft versuchen wir, andere von unserer Sichtweise zu überzeugen, statt ihre Wirklichkeit wirklich verstehen zu wollen?
Wir haben kaum gelernt, dass jeder Mensch aufgrund seiner Persönlichkeit, Herkunft und Erfahrungen die Welt anders wahrnimmt.
Hier bietet der systemische Konstruktivismus eine wertvolle Perspektive: Unsere Wahrnehmung ist immer auch durch unsere bisherigen Erfahrungen und inneren Modelle geprägt.
Das bedeutet nicht, dass alles beliebig ist, sondern dass wir unsere eigene Sichtweise nicht mit der gesamten Wirklichkeit verwechseln sollten.
Ein NEUES WIR beginnt dort, wo wir die Unterschiedlichkeit unserer Wahrnehmungen anerkennen und dennoch verbunden bleiben.
Die alte Matrix in unseren Beziehungen
Viele unserer Beziehungsmuster sind tief in uns verankert und laufen weitgehend unbewusst ab.
Wir suchen Sicherheit, Anerkennung und Zugehörigkeit. Gleichzeitig wollen wir unabhängig sein, unsere Freiheit bewahren und möglichst nicht verletzt werden.
Daraus entstehen mitunter widersprüchliche Bedürfnisse, Erwartungen und Konflikte.

Die alte Matrix zeigt sich aus meiner Sicht besonders dort, wo wir in Trennung, Konkurrenz, Kontrolle und Abhängigkeit gefangen bleiben.
Was geschieht, wenn jemand eine andere Meinung vertritt? Wenn unsere Erwartungen enttäuscht werden oder wir uns nicht gesehen fühlen?
Sehr schnell können alte Verletzungen aktiviert werden.
Unser Nervensystem reagiert mitunter automatisch auf Situationen, die es aufgrund früherer Erfahrungen als bedrohlich bewertet. Wir geraten in Kampf, Rückzug, Anpassung oder Erstarrung.
Gerade diese Reaktionsmuster machen deutlich, wie wichtig es ist, nicht nur unser Verhalten, sondern auch die dahinterliegenden Prägungen zu erkennen.
Denn solange wir unbewusst reagieren, gestalten häufig unsere alten Muster die Beziehung – und nicht unsere bewusste Entscheidung.
Hier beginnt unsere persönliche Verantwortung.
Unsere Schatten als Schlüssel zur Transformation
In meiner Arbeit spielt die Bewusstwerdung unserer Schatten eine zentrale Rolle.
Dabei geht es um jene Anteile, Verletzungen und Konditionierungen, die wir bisher nicht ausreichend erkannt oder integriert haben.
Aus astrologischer Sicht geben uns insbesondere Saturn, Pluto und Lilith wertvolle Hinweise auf solche Themen.
Saturn kann uns zeigen, wo wir uns durch Ängste, innere Regeln und Begrenzungen einschränken.
Pluto verweist auf Macht, Kontrolle, Abhängigkeiten und jene tiefen Dynamiken, die unsere Beziehungen prägen können.
Lilith berührt Fragen unserer verdrängten Natur, unserer Autonomie und jener Anteile, die wir bisher nicht frei leben konnten.
Über das persönliche Geburtshoroskop können wir diese Themen individuell betrachten und Hinweise auf unseren Entwicklungsweg gewinnen.
Doch auch ohne Astrologie begegnen uns unsere Schatten täglich – insbesondere durch andere Menschen.
Unsere Beziehungen werden zu Spiegeln dessen, was in uns noch unbewusst ist.
Dabei müssen wir nicht jede Schwierigkeit sofort als Schatten oder Trauma betrachten. Entscheidend ist vielmehr, achtsam wahrzunehmen, was eine Begegnung in uns auslöst und welche Bedeutung wir ihr geben.
Verletzungen, Nervensystem und Heilung
Viele Menschen tragen Verletzungen aus ihrer Kindheit, aus früheren Beziehungen oder anderen belastenden Erfahrungen in sich.
Manches davon ist uns bewusst. Vieles zeigt sich erst dann, wenn bestimmte Situationen alte Gefühle aktivieren.
Die Polyvagaltheorie bietet eine Perspektive darauf, wie eng unser Erleben von Sicherheit, Verbindung und Bedrohung mit dem autonomen Nervensystem zusammenhängt.
Gerade für unsere Beziehungen ist es wesentlich, einen achtsamen Umgang mit diesen Reaktionen zu entwickeln.
Wie können wir einander wirklich begegnen, wenn unser Nervensystem ständig in Alarmbereitschaft ist?
Dafür braucht es Sensibilität, Geduld und manchmal auch professionelle Unterstützung.
Heilung bedeutet für mich in diesem Zusammenhang, unseren alten Verletzungen bewusst zu begegnen, statt sie weiterhin unbewusst in unseren Beziehungen auszuleben.
Nicht unser Gegenüber ist dafür verantwortlich, unsere Wunden zu heilen. Doch Beziehungen können wertvolle Räume für Bewusstwerdung, Unterstützung und Entwicklung sein.
Von der alten in die göttliche Matrix
Die Transformation unserer Beziehungen ist ein wesentlicher Teil jener Reise, die ich als Aktivierung der göttlichen Matrix bezeichne.
Dabei geht es nicht darum, die Welt hinter uns zu lassen oder schwierige Erfahrungen auszublenden.
Vielmehr erkennen wir unsere alten Muster, übernehmen Verantwortung und öffnen uns für eine neue Ebene unseres Bewusstseins.

Was verändert sich, wenn wir einander nicht mehr als Konkurrenten, Gegner oder Erfüllungsgehilfen unserer Erwartungen betrachten?
Wenn wir erkennen, dass jeder Mensch seine eigene Geschichte, seine Verletzungen und seine einzigartigen Potenziale mitbringt?
Dann kann etwas Neues entstehen.
Ein Miteinander, das nicht mehr durch den Wunsch bestimmt wird, recht zu haben, besser zu sein oder den anderen verändern zu müssen.
Sondern durch Wahrhaftigkeit, Freiheit, Achtsamkeit und gegenseitige Wertschätzung.
Das ist für mich ein wesentlicher Ausdruck der göttlichen Matrix in unseren Beziehungen.
Der Weg zu einem WIRKLICH NEUEN WIR
Ein NEUES WIR entsteht nicht allein dadurch, dass wir schöne Vorstellungen von Gemeinschaft, Liebe und Verbundenheit entwickeln.
Es muss gelebt werden!
Gerade dort, wo unterschiedliche Bedürfnisse, Weltbilder und Erwartungen aufeinandertreffen, zeigt sich unsere tatsächliche Bewusstheit.
Können wir auch dann miteinander verbunden bleiben, wenn wir nicht einer Meinung sind?
Sind wir bereit, die Wirklichkeit unseres Gegenübers ernst zu nehmen, ohne unsere eigene Wahrhaftigkeit aufzugeben?
Können wir unsere Emotionen wahrnehmen, ohne sie ungefiltert auf andere zu übertragen?
Und wie gehen wir damit um, wenn alte Verletzungen aktiviert werden?
Für mich sind dabei insbesondere fünf Schwerpunkte wesentlich:
Destruktive Beziehungsmuster erkennen – Welche Dynamiken wiederholen sich, und welche unbewussten Motive stehen dahinter?
Sicherheit und Vertrauen schaffen – Wie gelingt ein Miteinander, in dem wir uns öffnen können, ohne unsere Grenzen aufzugeben?
Unsere eigenen Schatten integrieren – Wie übernehmen wir Verantwortung für unsere Erwartungen, Projektionen und emotionalen Reaktionen?
Neue Formen der Verbundenheit entwickeln – Wie verbinden wir Individualität und Freiheit mit echter Gemeinschaft?
Das NEUE WIR im Alltag leben – Wie integrieren wir diese Erkenntnisse in Partnerschaften, Freundschaften, Familien und berufliche Kooperationen?
Dabei ist eines wesentlich:
Wir müssen nicht vollkommen sein, um ein NEUES WIR leben zu können. Entscheidend ist, wie bewusst wir miteinander umgehen – gerade dann, wenn es schwierig wird.
Die besondere Rolle der Astrologie und von TRANCE-FORMATION
Im Rahmen von Matrix-Coaching betrachten wir diese Themen nicht nur auf einer allgemeinen Ebene.
Das persönliche Geburtshoroskop kann wertvolle Hinweise auf deine individuellen Beziehungsmuster, Bedürfnisse und Entwicklungspotenziale geben.
Welche Qualitäten sind für dich in Beziehungen besonders wichtig? Wo liegen mögliche Spannungsfelder, und welche Erfahrungen möchtest du auf deinem Lebensweg machen?
Mit TRANCE-FORMATION gibt es darüber hinaus einen vertiefenden Zugang zur persönlichen Transformation.
Durch Atemübungen, Kontemplationen, geführte innere Reisen und weitere energetische und somatische Praktiken kannst du dich deinen inneren Mustern zuwenden und neue Erfahrungen von Bewusstsein und Verbundenheit ermöglichen.
Dieser Prozess ist von unterschiedlichen Traditionen und Ansätzen inspiriert, darunter Schamanismus, Anthroposophie, die Heldenreise nach Joseph Campbell sowie die U-Theorie von Otto Scharmer.
Denn Erkenntnis allein genügt oft nicht. Neues Bewusstsein möchte auch erfahren und im Leben verkörpert werden.
Du kannst dich diesen Themen bereits im Vorfeld widmen. Sie sind jedoch keine Voraussetzung, um dich mit dem NEUEN WIR zu beschäftigen.
Das NEUE WIR als Weg zu einer friedlicheren Welt
Die Luftepoche lädt uns ein, das Verhältnis zwischen Individualität und Gemeinschaft auf eine neue Ebene zu bringen.
Ein NEUES WIR bedeutet nicht, dass wir unsere Einzigartigkeit aufgeben. Ganz im Gegenteil.
Wir dürfen immer mehr zu dem werden, was wir wirklich sind, und gleichzeitig lernen, anderen Menschen dieselbe Freiheit zuzugestehen.
Vielleicht liegt darin eines der größten Geschenke dieser neuen Zeit.
Nicht länger zwischen Freiheit und Verbundenheit wählen zu müssen, sondern beides miteinander zu vereinen.
Denn ein wirklich NEUES WIR entsteht dort, wo freie Menschen einander wahrhaftig begegnen und gemeinsam etwas erschaffen, das über den Einzelnen hinausgeht.
So kann aus persönlicher Bewusstseinsentwicklung ein Beitrag zu mehr Frieden in unseren Beziehungen und in der Welt entstehen.
Ich freue mich, wenn dich diese Impulse inspirieren und du darin wertvolle Anregungen für deinen eigenen Weg findest.
HerzLicht
Günter

